Wohnen im Einklang mit der Natur 12.03.2018
Heutzutage muss Bauen nachhaltig sein. Zukünftige Haus- und Wohnungsbesitzer wünschen sich günstige und umweltschonende Energiequellen, natürliche Baumaterialien und ein gesundes Wohnklima. Ebenfalls ganz oben auf der Wunschliste: große Fenster, luftige Räume, verglaste Giebel und Wintergärten. Bauherren wollen die Natur im neuen Domizil sehen, spüren — und schützen. Was bringt das für die Wahl von Baumaterialien, Elementen beim Innenausbau und Gartengestaltung mit sich?
Was bedeuten Nachhaltigkeit und Natur beim Hausbau?
Wohnen und bauen im Einklang mit der Natur, das ist eine Kombination aus umweltfreundlichen Materialien, einem behaglichen Wohngefühl, einer Mischung aus natürlichen und modernen Komponenten sowie einem klimaschonenden Energiesystem. Auch der Blick nach draußen und die optische Einbeziehung von Garten und Umgebung in den Innenraum schaffen eine Verbindung der Bewohner eines Hauses zur Natur. Große Fensterfronten und Wintergärten lassen das natürliche Licht hinein und ermöglichen es, den Blick schweifen zu lassen, verglaste Giebel und Dachfenster vergrößern den Raum gefühlt nach draußen. Natürliche Baustoffe aus der Region und eine harmonische Gartengestaltung betten das Haus organisch in die Umgebung ein.Auch das bedeutet nachhaltig bauen und wohnen:
- Clevere Bauherren nutzen Baustoffe und Materialien aus der Region, dem eigenen Land oder den Nachbarländern. Das spart bares Geld und verursacht einen geringeren Ausstoß des Treibhausgases CO² als die Lieferung von Baustoffen aus weit entfernten Gegenden.
- Wer Bienen, Vögel und andere kleine Tiere schützen möchte, plant bei der Gartengestaltung Hecken, Natursteinmauern, einheimische Pflanzen und Bäume ein. Vorhandene alte Baumbestände, Sträucher und Hecken können organisch in das Gartendesign eingebettet werden, so bleiben Lebensräume erhalten.
- Muss immer alles neu sein? Recycelte Materialien, restaurierte Bauteile und antike Möbel sind ideal, um der Rohstoffverschwendung entgegen zu wirken und werten das gesamte Einrichtungskonzept optisch auf.
- Wer gesund und umweltschonend baut, achtet auf geprüfte, schadstoffarme Wandfarben, Lacke, Fußböden und Holzbehandlung.
- Wiederverwertbare oder recycelbare Baustoffe schonen die Umwelt der Zukunft, giftige Lacke, Kleber und Lösungsmittel sowie nicht verrottende Dämmungen dagegen lassen in einigen Jahren die Sondermülldeponien wachsen.
Das Haus — Bauweise und Materialien
Moderne Niedrigenergiehäuser mit Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) sind absolut dicht, haben beste Dämmeigenschaften, verbrauchen kaum noch Heizenergie — und bieten leider oft ein unangenehmes Wohnklima. Baustoffe aus der Natur wie Blähton, Holz und mineralische Dämmung dagegen lassen die Wände atmen, speichern Energie, halten die Wärme im Innenraum und sorgen für ein behagliches, gesundes Raumklima. So bewirken Naturmaterialien Energieeinsparungen in Häusern, in denen man immer frei durchatmen kann. Dabei sind die Wohnräume im Winter herrlich warm und im Sommer angenehm kühl. Ganz nebenbei helfen nachwachsende Rohstoffe wie Holz und der CO²-neutral produzierte Baustoff Blähton, unser Klima zu schützen.Nachhaltig, natürlich, effizient — Energiekonzept
Die Begriffe „Wohnen“ und „Natur“ sind heutzutage fest verbunden mit Energiesparmaßnahmen. Hausbesitzer wollen behagliche Temperaturen im Winter wie Sommer, günstige Energieträger, niedrige Investitionskosten und einen möglichst kleinen CO²-Fußabdruck. Dies alles ist möglich mit einem durchdachten System, dessen einzelne Komponenten ineinandergreifen. Ein vernünftiges Energiekonzept besteht aus Wanddämmung, Isolierverglasung, Dachdämmung, effizientem Heizsystem sowie hochfunktionellen Zusatzkomponenten.Ob Sie die Natur in Haus und Garten bewundern und genießen oder aktiv schützen möchten: Hausbau, Sanieren und Wohnen im Einklang mit Natur und Umwelt ist im Trend und schon mit geringen Zusatzinvestitionen möglich. Maßgeblich sind dabei die optische Verbindung von Innenraum und Umwelt, ein nachhaltiges Energiekonzept und natürliche, klimafreundliche Baumaterialien.